verein heilpädagogisch tätiger lehrpersonen

Projekt Strategie Sonderschulung 2010 – 2020

Projekt Strategie Sonderschulung 2010 – 2020

Projekt Strategie Sonderschulung 2010 – 2020

Im Projekt Strategie Sonderschulung verfolgt die Erziehungsdirektion (ERZ) und die Gesundheit- und Führsorgedirektion (GEF) gemeinsam das Ziel, den Bereich der Sonderschulung der ERZ zu unterstellen. Die ERZ, deren Kernkompetenz die Bildung ist, soll in Zukunft auch für die Sonderschulbildung zuständig sein. Sie soll die Hoheit über die Abklärung (Sonderschulbedarf) und die Umsetzung der Schulung erhalten.

Dies bedeutet, dass der Artikel 18 des Volksschulgesetzes, der die sogenannte „andere Schulung“ regelt, überarbeitet wird resp. wegfällt.

Grundsätzlich begrüsst der vhl-be die Stossrichtung des Kantons, dass alle Schulen – auch die Sonderschulung – der ERZ unterstellt werden, sofern dabei den besonderen Bedürfnissen der oft mehrfach behinderten Kinder und Jugendlichen angemessen Rechnung getragen wird.
Die Eckpfeiler, welche die Projektorganisation eingeschlagen hat, wie beispielsweise die standardisierte Bedarfsabklärung der EB, sind grundsätzlich richtig. Aber wie so oft liegt der Teufel letztlich im Detail:

Ein besonderes Augenmerk wird der vhl-be auf die Entscheide bezüglich der Anstellungsbedingungen für Heilpädagoginnen und Heilpädagogen werfen und sich für faire Bedingungen einsetzen. Ein weiteres zentrales Thema werden die Ressourcen (Lektionen, Entschädigungen) sein. Bei der Überführung der Sonderschulen von der GEF zur ERZ müssen die zur Verfügung gestellten Ressourcen mindestens gleich bleiben, resp. sollen die durch Strukturbereinigungen eingesparten Mittel (Synergien) den heilpädagogischen Tätigkeiten zufliessen.

Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten.

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